Lectio divina - Geistliche Schriftlesung

BIBEL LESEN MIT HERZ UND VERSTAND

Jeder, der sich in der Kirche engagiert und einen ehren- oder hauptamtlichen Dienst übernimmt, gestaltet unsere Kirche mit und verändert damit ihre Gestalt. Kirche ist deshalb eine sehr dynamische Wirklichkeit, die sich ständig weiter entwickelt wird. Der Apostel Paulus weiß um diese Realität. Er hatte in Korinth die Gemeinde gegründet. Nachdem der Gemeindeaufbau gelungen war, brach er auf, um auch in anderen Städten das Evangelium zu verkünden. Über Briefe und Boten stand er aber weiterhin in Kontakt mit den Korinthern. In seinen Briefen mahnt er, auf dem Weg der Nachfolge Jesu Christi zu bleiben und die Einheit der Kirche zu wahren. Denn gerade in Korinth gab es viele Spannungen. Paulus war zwar der Gründer der Gemeinde, aber nun waren andere für sie verantwortlich. Deshalb schreibt er: „Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.“ (1 Kor 3,10). Diese Mahnung zu Achtsamkeit und Behutsamkeit soll uns im kommenden Pastoraljahr geistlich leiten, wenn wir aufgrund der Veränderungen in unserer Pfarrei, Schritte von Kirchenentwicklung gehen werden. Die Bibel soll dabei die spirituelle Mitte unseres Suchens nach Erneuerung und Vertiefung bilden. – Deshalb lade ich sehr herzlich zur Geistlichen Schriftlesung einmal im Monat ein:

donnerstags  im Großen Saal, Propstei, jeweils 19:30 Uhr, eine Stunde.

Achtsam weiterbauen – Biblische Texte zur Kirchenentwicklung
23.09.21 Achtsam weiterbauen – 1 Korinther 3,7-17
21.10.21 Authentisch Christ sein – Psalm 1
25.11.21 Authentisch Christ sein – 2 Korinther 3, 1-6
16.12.21 Offene Kirche sein - Genesis 18,1-15
13.01.22 Offene Kirche sein - Lukas 11,5-13
24.02.22 Kirche und Gesellschaft - Genesis 11,1-9
24.03.22 Kirche und Gesellschaft - 1 Petrus 2,11-17
21.04.22 Gremienarbeit - Für wen sind wir zuständig? - Exodus 18,13-23
19.05.22 Gremienarbeit - Für wen sind wir zuständig? - Lukas 4,18-30

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