Geschichte der Gemeinde Christkönig

Eine große Anzahl von Vertriebenen aus Schlesien und dem Sudetenland machten nach dem 2. Weltkrieg den Bau einer katholischen Kirche für die dadaurch entstandene Kirchengemeinde notwendig. Das Grundstück für die Kirche in Oranienbaum wurde 1954 erworben. Trotz massiver staatlicher Behinderung konnte der Kirchbau zwischen 1957 und 1960 mit dem Architekturbüro Jantke-Steinbach realisiert werden. In vielen Arbeitsstunden haben etliche Gemeindemitglieder selbst zum Gelingen des Baus beigetragen.
Die Einweihung der neuen Kirche, die das Patrozinium Christkönig erhielt, war am 15.05.1960.
1967 wurde der Turm vollendet, an Weihnachten im gleichen Jahr erklangen zum ersten Mal die Glocken.
 

Zur Kirchengemeinde gehören neben den Ortschaften Oranienbaum, Wörlitz und Vockerode auch die vielen Dörfer des Stadtgebietes Oranienbaum-Wörlitz.

Die Pfarrvikarie Christkönig Oranienbaum wurde am 27. November 2010 durch den Magdeburger Bischof Dr. Gerhard Feige aufgelöst und der neuen Pfarrei St. Peter und Paul Dessau inkorporiert.

Im Juni 2018 begann Propst Dr. Matthias Hamann zusammen mit den Gremien der Pfarrei für Oranienabum einen Gemeindeentwicklungsprozess. Ziel ist die Weiterentwicklung des Gemeindebezirkes Oranienbaum mit sehr vielen kleinen Ortschaften und damit sehr verstreut lebenden Gmeindemitgliedern. In den zurückliegenden Jahren war auch der Gottesdienstbesuch sehr rückläufig. Die Gemeinde braucht pastorale Perspektiven. Auch die Weiterentwicklung des Immobilienkonzeptes muss bedacht werden. Diese Aufgaben stehen im Zentrum der kommenden Jahre.

Am 15. Mai 2020 war der 60. Jahrestag der Kirchweihe. Wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontakteinschränkungen war eine größere Feier dieses Ereignisses jedoch nicht möglich. Propst Hamann hat aber am Abend des Kirchweihtages in kleinem Rahmen in der Christkönigskirche die Heilige Messe gefeiert. Tagsüber konnten die Gläubigen zu stiller Einkehr und Gebet die Kirche aufsuchen.

 

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